Elektrotechnik in Haus und Wohnung.
Das Konzept der Elektroinstallation mit allen seinen Geräten, Sensoren und Aktoren im Haushalt ist entscheidend für Komfort, Sicherheit und Gesundheit der Bewohner. Hierbei sollten moderne IT Konzepte eingebunden werden können (Steuerungen, Router, Smart Home Systeme, …).
Strahlung. Elektromagnetische Wellen. Energie.
Der Begriff Strahlung bezeichnet die Ausbreitung von Teilchen oder Wellen. Im ersten Fall spricht man von Teilchenstrahlung oder Korpuskularstrahlung, im zweiten von Wellenstrahlung.
Man unterscheidet Strahlung nach ihren Bestandteilen, nach ihrer Quelle oder nach ihrer Wirkung.
Elektromagnetische Wellen mit kurzer Wellenlänge, also hoher Energie werden im Sprachgebrauch häufig als elektromagnetische Strahlung bezeichnet, etwa als Röntgenstrahlung, UV-Strahlung, Wärmestrahlung oder Infrarotstrahlung. Auch Strahlungen des Mobilfunks, WLAN oder der DECT Telefone gehört dazu. Im langwelligen Bereich spricht man eher von Wellen, etwa Radiowellen.
Als elektromagnetische Welle bezeichnet man eine Welle aus elektrischen und magnetischen Feldern. Dazu gehören z. B. Radiowellen, Mikrowellen, Licht, Röntgenstrahlung und Gammastrahlung. Im weiteren widmen wir uns hier der Strahlung von Kommunikationssystemen. Die Wechselwirkung elektromagnetischer Wellen mit Materie hängt von ihrer Frequenz und der Energie ab. Es gilt also, die Energiestärke von beispielsweise dem Mobilfunks, WLAN oder der „Schnurlosen“ Telefone im persönlichen Lebensumfeld zu messen, zu bewerten und gegebenenfalls Maßnahmen zur örtlichen Reduzierung zu ergreifen.
Die Energie (von griech. εν en - innen und ἔργον ergon - Wirken) ist eine physikalische Größe, die in allen Teilgebieten der Wissenschaften sowie in der Technik und der Wirtschaft eine wichtige Rolle spielt.
Energie ist nötig, um einen Körper entgegen einer Kraft zu bewegen, um eine Substanz zu erwärmen, um elektrischen Strom fließen zu lassen oder um elektromagnetische Wellen abzustrahlen. Pflanzen, Tiere und Menschen benötigen Energie, um leben zu können. Energie benötigt man auch für jegliche wirtschaftliche Produktion. Energie ist also etwas Positives und sie ist lebensnotwendig. Mit Maß und Ziel im persönlichen Lebensumfeld eingesetzt (bspw. Energieverbrauch im Haushalt) ist sie nützlich und nicht schädlich. Dies zu messen, zu bewerten und gegebenenfalls Maßnahmen zur Reduzierung zu empfehlen, ist unser Anliegen.
Es gibt auch Energieformen, die heute technologisch nicht erfassbar sind. Hierzu gehört beispielsweise die Gravitation (Erdanziehung) oder auch die Radiästhesie („Erdstrahlung“). Dennoch sind die Wechselwirkungen auf Materie wie unsere Körper bekannt. Speziell die „Erdstrahlung“ im Lebensumfeld zu untersuchen, zu bewerten und Maßnahmen mit dem Umgang der Ergebnisse zu empfehlen, ist ein weiteres Anliegen.
Elektromagnetische Felder. Radiästhesie (Ruten gehen).
Elektromagnetischen Feldern ausgesetzt zu sein, ist für den Menschen nichts Neues. Der Mensch war schon immer vielfältigen natürlichen Strahlungen ausgesetzt. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts sind Umwelteinflüsse durch vom Menschen verursachte elektromagnetische Felder allerdings stetig stärker geworden, da wachsender Bedarf an Elektrizität, laufend weiterentwickelte Technologien und Veränderungen im sozialen Verhalten immer mehr künstliche Quellen solcher Felder geschaffen haben. Jeder ist zu Hause und am Arbeitsplatz unterschiedlichsten elektrischen und magnetischen Feldern ausgesetzt, die durch das Erzeugen und Weiterleiten von Elektrizität, durch Haushaltsgeräte und Industrieanlagen sowie durch Telekommunikation und Rundfunk entstehen.
Sowohl elektrische als auch magnetische Felder induzieren im Körper elektrische Spannungen und Ströme.
Radiästhesie
Radiästhesie (auch Radioästhesie, lat. radius, »Strahl«, griech. aisthanomai, »empfinden«) ist die Lehre von so genannten Strahlenwirkungen auf Organismen. Die Untersuchung der Strahlen und deren Auswirkungen geschieht mittels einer paranormalen Strahlenfühligkeit bzw. Strahlenempfindlichkeit, die feinfühlige Menschen besitzen.
Mit Hilfe einer sog. Wünschelrute erkennt der Rutengänger Störfelder. Diese sind Kreuzungspunkte von „Erdstrahlen“. Erdstrahlen sind erdbezogenen Wasseradern, Steinklüfte/Gesteinsbrüche und Verwerfungen, jedoch ebenso die rutengängerischen Gitternetzsysteme, die reproduzierbar die Erde überziehen.
Erdstrahlen per se sind nicht generell gesundheitsschädlich. An den Kreuzungspunkten jedoch entstehen Felder, die sich negativ auf die Gesundheit auswirken können.
Biologische Wirkungen oder gesundheitliche Wirkungen?
Was ist ein Gesundheitsrisiko?
Biologische Effekte sind messbare Reaktionen auf einen Reiz oder auf eine Veränderung in der Umgebung. Solche Veränderungen sind nicht notwendigerweise gesundheitsschädlich. Der Körper verfügt über ausgeklügelte Mechanismen zum Anpassen an die vielen und bunt gemischten Einflüsse, denen der Mensch in seiner Umwelt ausgesetzt war und ist. Sofern diese Einflüsse in ihrer Summe bestimmte Werte nicht überschreitet (Elektrosmog), kann heute davon ausgegangen werden, dass sie nicht schädlich sind. Letztlich ist natürlich die ganz individuelle Reaktion eines jeden Körpers anders und damit auch die Wirkung/ Auswirkung auf diesen unterschiedlich. Belastungen über längere Zeit können ein Gesundheitsrisiko darstellen.
Ein gesundheitsschädlicher Effekt verursacht eine erkennbare Beeinträchtigung der Gesundheit der dadurch belasteten Person oder ihrer Nachkommen; ein biologischer Effekt dagegen kann zu einem gesundheitsschädlichen Effekt führen oder auch nicht.
Es ist unbestritten, dass elektromagnetische Felder oberhalb bestimmter Stärken biologische Effekte auslösen können. Versuche mit gesunden Freiwilligen zeigen, dass eine kurzzeitige Exposition durch Felder solcher Stärken, wie sie in der Umwelt oder in der Wohnumgebung vorkommen, keine offensichtlich schädlichen Effekte verursacht. Die zulässige Exposition von Menschen durch höhere Feldstärken, die schädlich sein können, wird durch nationale und internationale Richtlinien eingeschränkt. Die derzeitige Diskussion konzentriert sich darauf, ob Langzeit-Expositionen durch schwache Felder biologische Reaktionen hervorrufen und das Wohlergehen von Menschen beeinflussen können oder nicht. Problematisch jedoch ist die Summierung von vielen schwachen Feldern zu einem starken Feld und dessen Wirkung auf den Menschen.
Während der letzten Dekade sind zahlreiche Quellen elektromagnetischer Felder in den Mittelpunkt gesundheitlicher Bedenken gerückt, darunter Stromversorgungsleitungen, Mikrowellenherde, Computer- und TV-Bildschirme, Sicherheitseinrichtungen, Radargeräte oder auch Mobilfunk sowie Mobiltelefone und deren Basisstationen.
Messungen erlauben eine Bewertung der Stärke der Felder und empfehlen gegebenenfalls Maßnahmen zur Abschirmung.
Das persönliche Lebensumfeld.
Im persönlichen Lebensumfeld gibt es noch eine Reihe zusätzlicher Faktoren, die über ein Wohlbefinden oder ein gesundes Lebensumfeld entscheiden.
Für die Raumluftqualität sind hierbei die VOCs (volatile organic compounds, flüchtige organische Substanzen) wichtig. Die bekanntesten Verbindungen sind Alkane, Alkene, Aromaten, Terpene, Halogenkohlenwasserstoffe, Ester, Aldehyde und Ketone. Ein zu hoher Wert kann zu gesundheitlichen Risiken führen.
Auch Raumtemperatur sowie –luftfeuchtigkeit haben einen entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit. Schimmelbildung, Schäden im Mauerwerk durch einen falschen Taupunkt können die Folge eines falschen Temperatur/Feuchtigkeits-Verhältnisses sein.
Eine im Haushalt nicht unerhebliche Rolle spielt die Wasserhärte. Verkalkte Duschen, Perlatoren, Toiletten, Wasserleitungen oder Warmwasserbereitungssysteme können sehr problematisch werden. Viel Seife, Spül- und Waschmittel muss verwendet werden (Umwelteinflüsse!), um den Folgen zu harten Wassers zu begegnen.
Lärm kann gesundheitsschädlich sein. Eine Messung des Schallpegels und die Empfehlung von entsprechenden Maßnahmen sind der richtige Weg, sich ein gesundes Lebensumfeld zu schaffen.